Training vom 08.01.2012

Die Komplexität von Luftlandeoperationen erfordert ein hohes Maß an Koordinierungsfähigkeit und Flexibilität aller Beteiligten. Je nach Lage kommen die Verfahren "Fastrope", "Fallschirmabsprung" und "Schnelles Anlanden" zur Anwendung. Zur Übung wurden eine Operation in drei Wellen angenommen.
 
1. Welle: Absetzen der Fallschirmjäger mit erweiterter Grundbefähigung (EGB) im HALO/ HAHO Verfahren, mit dem Auftrag die Landezone aufzuklären und zu sichern.
2. Welle: Absetzen der Fallschirmjäger variabel mittels schnellem Anlanden oder Fastrope.
3. Welle: Heranbringen der Unterstützungfahrzeuge im Luftransport.
 
 
Im ersten Schritt infiltrierten die EGB Kräfte im Verfahren HALO/ HAHO den Trainingsraum "Flugplatz östlich des PRT" und sicherten die Landezone. Danach wurden Fallschirmjäger mit UH-1D eingeflogen und setzen mit Fastrope auf dem Gebäude "Feuerwache" ab. Die Masse der Fallschirmjäger wurde kurz danach mit NH90 eingeflogen und setzten im Verfahren "schnelles Anlanden" ab. Als permanente Maßnahme stellte der Kampfhubschrauber den Begleitschutz und die Außensicherung der Landezone sicher.